Trauma-Arbeit mit der Polyvagaltheorie

Die Polyvagaltheorie nach Dr. Stephen Porges erklärt, wie unser autonomes Nervensystem auf Stress und Trauma reagiert. Vorallem der Vagusnervs ist von zentraler Bedeutung. Wir können zwischen verschiedenen Zuständen des Nervensystems unterscheiden:

Entweder sind wir sozial engagiert, in Verbundenheit und fühlen uns sicher (da ist der ventrale Vagus aktiv), oder

  • Wir sind im Modus von Kampf und/oder Flucht (hier ist der Sypmathikus aktiv), oder
  • Wir verfallen in eine Erstarrung und fühlen uns gelähmt (da ist der dorsale Vagus aktiv)

Ich mache mir die Ansätze der Polyvagaltheorie zu Nutze, um dem traumatisierten Menschen aufzuzeigen und zu helfen, aus seinen dysfunktionalen und sehr belastenden Zuständen hinauszufinden – in einen wohligen Zustand von Verbundenheit und Sicherheit.

z.B:
Sie fühlen sich ständig getrieben, nirgends finden sie Ruhe, können sich nicht wirklich entspannen, und schon gar nicht mehr richtig durchschlafen? Hier kann mit Hilfe von Körperübungen eine Regulation des Vagusnervs gefördert werden. Damit wird automatisch die Verbundenheit gesteigert und das Nervensystem kann sich langsam beruhigen und neue Wege austesten. Damit stellt sich mit der Zeit die so sehnlich vermisste Sicherheit wieder ein.